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Speditions- und Logistikverband Hessen/Rheinland-Pfalz e.V.

Berufsbild und Ausbildung

Kauffrau/Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung

Der Job von Steven Spielberg interessiert Sie mehr als der von Cameron Diaz. Und bei strategischen Computerspielen sind Sie öfter mal einen Zug voraus. Dann sind Sie hier richtig. Die dreijährige Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung verlangt Leute, die gerne den Überblick behalten. Schließlich hängt das Funktionieren der gesamten Logistikkette von ihnen ab. Anderenfalls würden in Stuttgart, Sao Paulo oder Seoul die Montagebänder plötzlich scharf abbremsen.

Natürlich fangen Sie nicht wirklich bei null an, schließlich bringen Sie ja eine Menge Talent mit. Dennoch ist der Beruf so komplex, dass Sie drei Jahre lang das "große Ganze" intensiv kennen lernen müssen. Das Ausbildungsziel ist erreicht, wenn Sie am Ende die komplette Logistikkette im Griff haben.

Thomas Kühne (Auszubildender), Hamburg
In diesem Job ist immer was los. Und manchmal kann es auch ganz schön hektisch werden. Wenn beispielsweise, wie gestern, die Inbetriebnahme einer neuen Fabrikanlage in Australien gefährdet ist, weil noch ein paar Ersatzteile fehlen und im Empfangsland gestreikt wird. Da muss man blitzschnell reagieren können. Am besten hat man immer einen Plan B in der Tasche, um die Situation zu retten. Da wird schon mal der Kaffee kalt, die Mittagspause unwichtig und der Zettel mit der roten Notiz "Dienstagabend Training" bleibt unbeachtet liegen ..."

Fachkraft für Lagerlogistik (Ausbildungszeit 3 Jahre)
Fachlagerist/in (Ausbildungszeit 2 Jahre)

Eine CD-Sammlung, in der Shakira direkt neben den Wildecker Herzbuben steht. Oder mal eben eine Stunde vor Abflug in den Urlaub feststellen, dass der "Perso" abgelaufen ist. Wenn solche Dinge für Sie der blanke Horror sind, sind Sie hier genau richtig. Aber keine Angst: Sie stapeln beileibe nicht nur Kisten und schieben Paletten durchs Lager. Sie prüfen den Wareneingang, lagern Güter ein, sorgen für die richtigen Lagerbedingungen und übernehmen die Bestandskontrollen. Der Unterschied der beiden Ausbildungswege liegt im späteren Aufgabenbereich. Fachkräfte für Lagerlogistik haben es mehr mit Ablaufplanung und Organisation zu tun. Fachlageristen sind die Praktiker. Sie wissen zum Beispiel haargenau, wo die Lieferung von letzter Woche lagert.

Das möchten Sie jetzt näher wissen?

Schön wenn es uns gelungen ist, Ihr Interesse an einem Beruf in der Logistik- und Speditionsbranche zu wecken. Im Internetportal www.spediteure.de finden Sie viele Informationen und Einstiegsmöglichkeiten. Sie suchen einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz? Klicken Sie dazu einfach auf "Beruf und Karriere" und geben Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen ein.

Wir, der Speditions- und Logistikverband Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. und unser Bildungswerk Spedition und Logistik e.V., stehen Ihnen nicht nur beim Berufseinstieg zur Seite. Auch später, wenn Sie zum Beispiel erweiterte Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten suchen, sind wir für Sie da. Wir unterstützen Sie beim Einstieg in die spannende Berufswelt, aber auch danach mit:

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