Import-Zollverfahren ICS: Prozess- und IT-Experten für Workshops gesucht

06.11.2019

Wie im August bereits in einem Newsletter informiert, hat der Deutsche Zoll das Thema „ESumA 1:1-Referenzierung“ nach vier Jahren erneut und diesmal mit klaren Vorgaben und Anforderungen kommuniziert. Das Schreiben finden Sie nochmals in der Anlage. In erster Linie werden Consol- sowie E-Commerce-Sendungen in Zukunft hiervon betroffen sein. Ab dem 01.August 2020 müssen alle Vorgaben des Zolls in den Prozessen und IT-Systemen aller an der Importfracht beteiligten Versender, Airlines, Luftfrachtabfertiger und Spediteure umgesetzt sein. Sowohl an den Abgangsstellen als auch am Empfangsflughafen. Nur so kann bei der Risikoanalyse ein reibungsloses Zoll-Importverfahren ohne den Stopp und ggf. Beschau von Sendungen erfolgen.

Zur Lösung des Problems hat der ACCF (AirCargoCommunityFrankfurt) unter Beteiligung des SLV eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die seit einigen Monaten an Lösungskonzepten arbeitet. Der sinnvollste Lösungsweg wurde nun auf Basis von Umfragen und Workshops identifiziert und muss nun umgesetzt werden. Spätestens ab Januar 2023 wird dieser Lösungsweg die Umsetzung der europaweiten Vorgaben von ICS 2 deutlich vereinfachen. Man kann dann ggf. von einem Wettbewerbsvorteil für den Frankfurter Flughafen bzw. die deutschen Flughäfen sprechen.

Dazu sind nun mindestens zwei weitere Workshops notwendig. Hierfür werden Experten aus den Betrieben in den Importprozessen sowie IT-Experten im Zoll/ICS gesucht. Bitte melden Sie dazu geeignete Kollegen aus Ihren Betrieben an Marc Köhler unter koehler@slv-spediteure.de. 

Der erste Workshop mit den Prozess-Experten ist für den 19. November 2019 um 13:00 Uhr in der Zentrale der FRAPORT AG mit folgender Agenda geplant:

Festlegung der zukünftigen Standardprozesse (24/7) für klassische Consol- und E-Commerce-Sendungen ab dem Zeitpunkt 4 Stunden vor Landung u.a. mit den Prozessschritten

  • Organisation Entladung an Flugzeugposition
  • Sortierung nach Entladung
  • Vereinbarung Transferpunkt je Airline/ Flug
  • Transport von Flugzeugposition zu vereinbartem Transferpunkt durch GHA
  • Übernahme/ Übergabe der Frachtsendungen von Luftseite an Landseite
  • Transfer von Übernahmepunkt zum in Direktgestellung eingetragenen De-Consolidator
Dabei sind die Fälle durchzuarbeiten
  • „Consol nur in BUP“, 
  • „Consol nur in Einzelsendungen (z.B. auf Europalette) gebaut“ und 
  • „Consol auf BUP mit Restmengen in Einzelsendungen“.
Im Anschluss wird das auszuarbeitende Verfahren mit dem Zoll abgestimmt. Nach Genehmigung sind die entsprechenden SOP’s zwischen allen Stakeholdern zu formulieren und zu unterzeichnen. 

Im zweiten Workshop muss das ausgearbeitete Verfahren dann IT-seitig durchdekliniert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Informationslogistik mit diversen Fragestellungen sowie der 1:1-Referenzierung. Dieser Workshop ist für Januar/Februar 2020 geplant.

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